Die L. Euler-Seite von Wolfgang Kramer
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![]() Gedenktafel für Leonhard Euler am "Klösterli" in Riehen bei Basel in der Schweiz, Kirchgasse 8 |
Leonhard Euler, schweizer. Mathematiker, geb in Basel
15.04.1707, gest. in Sankt Petersburg 18.09.1783. Seine wiss. Tätigkeit umfasst sämtl.
Zweige der reinen und angewandten Mathematik, Physik und Astronomie. Er stellte u.a. die
nach ihm benannten Gleichungen für die Flüssigkeitsströmung und für die
Kreiselbewegung auf, führte den Begriff des Trägheitsmoments und der freien Drehachse
ein und bediente sich bereits der Vektorrechnung. Er vertrat (1746) eine Wellentheorie des
Lichts. Zu den Anwendungen der Mathematik gehören die "Musiktheorie" (1739),
die "Theorie der Planetenbewegung" (1744), die "Grundsätze der
Artillerie" (Ballistik, 1745), die "Theorie des Schiffbaues" (1749) und die
"Dioptrica" (1769-71). Euler entwickelte aus Ansätzen bei Jakob und Johann
Bernoulli die Variationsrechnung und gab 1744 dem Prinzip der kleinsten Wirkung eine
schärfere mathemat. Form. Er schuf die moderne Zahlentheorie und die kombinator.
Topologie sowie zahlr. Beiträge zur Geometrie, zur Reihenlehre, zur Theorie der
Differenzialgleichungen und -geometrie. Quelle: Meyers Taschenlexikon Literatur: |
![]() Auf der Vorderseite der 10 Franken Banknote der Schweiz ist ein Porträit von Leonhard Euler zu sehen, das auf einer Zeichnung von Emanuel Handmann (1753) basiert. |
![]() Auf der Rückseite der 10 Franken Banknote der Schweiz sind einige beispielhafte Skizzen zu L. Eulers Arbeiten. |
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