Kryptologie-Seite von Wolfgang Kramer
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Einführung

Schon in der Antike entwickelten die Menschen Verfahren, um vertrauliche Botschaften vor unbefugter Einsichtnahme, einem sogenannten "Angriff", zu schützen. Kryptografie taucht unweigerlich auf, ebenso wie Schrift, Kunst, ... wenn eine Kultur eine bestimmte Stufe der Entwicklung erreicht hat.  Das wohl bekannteste historische Beispiel sind die verschlüsselten Informationen von Julius Caesar. Die Substitutionsverschlüsselungen tragen daher den Namen Caesar-Chiffren. Der Begriff Kryptografie hat seinen Ursprung im griechischen Sprachraum (kryptein=verstecken - graphein=schreiben) und bedeutet sowiel wie "versteckt schreiben". Mit Hilfe von Maschinen wurde die Verschlüsselung und Entschlüsselung von Daten automatisiert. Eine der bekanntesten Maschinen ist die Enigma, deren Schlüsselroutinen im 2. Weltkrieg durch die Engländer - hier ist u.a. der Mathematiker Alan Turing zu nennen - gebrochen wurde. Heute werden Kryptotechnologien dazu verwendet vertrauliche Informationen über das Internet zu übertragen, Daten gegen Verfälschungen zu sichern, Finanztransaktionen sicher und ggf. anonym vorzunehmen, Dokumente elektronisch zu signieren, ...

Kryptografie ist ein unverzichtbarer Baustein der Informationsgesellschaft, nicht das Spielzeug der Geheimdienste und auch kein Aussenseiterthema der Mathematik und Technik. Wir alle brauchen Kryptotechnologie um Informationen im Internet sicher zu übermitteln. Für den "Normalanwender" sollten Kryptoprozesse in die Anwenderprogramme integriert sein und einfach und zuverlässig funktionieren.

Ein wenig Mathematik ist schon notwendig um die Prinzipien der Kryptografie zu verstehen.

Da sind zuerst einige Begriffe zu klären:
m ist die Message, der Klartext
c ist der Chiffretext
k ist der Key, der Schlüssel
e ist die Encrypt-Funktion mit welcher verschlüsselt wird
d ist die Decrypt-Funktion mit welcher entschlüsselt wird.

Verschlüsseln mit der Funktion e Entschlüsseln mit der Funktion d
c = e(m,k) m = d(c,k)

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Verschlüsselungsverfahren:

Eine Gemeinsamkeit der Caesar-Chiffre, der Vigenere-Chiffre und der LFSR besteht darin, daß Angriffe prinzipiell nur das Lösen linearer Gleichungssysteme erfordern. Angriffe auf den A5, der durch eine geeignete Kombination dreier LFSR definiert wird, sind etwas schwieriger, aber keinesfalls völlig undurchführbar.

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Bücherliste

  • Albrecht Beutelspacher
    Kryptologie
    .
Eine Einführung in die Wissenschaft vom Verschlüsseln, Verbergen und Verheimlichen.
Gut zu lesen und zu verstehen.
  • Rudolf Kippenhahn
    Verschlüsselte Botschaften
    Geheimschrift,Enigma, Chipkarte
Ein Buch voller Geschichten und Rätsel für Leute, die Spaß am Tüfteln und Jonglieren mit Zahlen, Buchstaben und Symbolen haben.
  • Reinhard Wobst
    Abenteuer Kryptologie
    Methode, Risiken und Nutzen der ...
Ein Buch über moderne Verschlüsselungstechniken. Historische Aspekte werden betrachtet.
Auf der CD zum Buch Beispielprogramme
  • Klaus Schmeh
    Safer Net
    Kryptografie im Internet und Intranet
Standards und Techniken der Kryptotechnologie werden anschaulich beschrieben. Gut zu lesen; Internetseite zum Buch mit weiteren Links.
  • Wolfgang Ertel
    Angewandte Krypographie
    .
Grundwissen zum Thema Kryptographie ist in diesem Buch gut aufbereitet dargestellt. Internetseite zum Buch mit weiterführenden verlinkten Informationen.

Zeitschriftenartikel

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Bald ist hier noch etwas mehr zu lesen, wer macht mit im Projekt Krypto am FFB?