mini-linux-howto
im intranet schüler informationssystem isi

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Route

Hier kommt noch ein Bild vom Mini-Netz

  1. Falls der Rechner als Router dienen soll muss bei SuSE in der Konfigurationsdatei IP_FORWARD auf yes stehen.
  2. Danach ist mindestens ein init 1 init 2 notwendig, vermutlich geht es aber auch über /sbin/init.d/boot (Fehlermeldungen)
  3. Selbstverständlich müssen die beiden Netzwerkkarten richtig konfiguriert sein.
  4. Checke auch die Datei /etc/route.conf auf korrekte Einträge.
  5. Sind bei den Clients die Daten korrekt eingetragen?
    Falls IP-Daten per DHCP bezogen werden muss der DHCP-Server alle Informationen bereitstellen.
    Bei manueller Konfiguration der IP-Daten ist die Serveradresse als Gateway einzutragen.

Aber Achtung: Falls der Server den Internetzugang bietet und dort Firewall und Masquerading laufen (müssen?)
Dann laüft das Routing nicht mehr. Oder ist immer noch was falsch konfiguriert?

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Firewall

Das Firewall-Drama

  1. Server ohne Firewall gestartet
  2. ping geht von Client zu Client
  3. FW_START auf yes
  4. /sbin/init.d/firewall start  Firewall manuell gestartet
  5. ping nicht mehr möglich
  6. /sbin/init.d/firewall stop 
  7. ping geht trotzdem nicht
  8. FW_START auf no
  9. ping geht trotzdem nicht
  10. /sbin/init.d/firewall stop 
  11. ping geht trotzdem nicht
  12. reboot den Server
  13. ping geht von Client zu Client

Aber jetzt geht Routing und Masquerading nicht mehr.  Und das wird ja für den Internetzugang gewünscht.

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Sendmail

Für eine lokale Verwendung reicht die Standard - Installation von SuSE und mit dem Programm pine kann man von user zu user auf einem Rechner arbeiten. Mail wird dann per procmail zugestellt.
Bei mehreren Rechnern im Netz ist smtp im Einsatz und muss entsprechend konfiguriert sein.

  1. in der Datei /etc/inetd.conf ist die Zeile smtp zu aktivieren
  2. inet.d muss neu gestartet werden, damit diese Änderung greift.
  3. sendmail wird über 4 - 7 Dateien gesteuert davon ist m.E. die access.db die wichtigste.
  4. /etc/mail/access.db wird mit YaST automatisch aus der /etc/mail/access generiert
    manuell kann die Datei mit dem Befehl
    makemap hash /etc/mail/access.db < /etc/mail/access erzeugt werden.
  5. in der access Datei wird der Rechner als RELAY eingetragen; auch REJEKT von unerwünschter mail ist hier möglich.
    Ich habe 172.16  RELAY  in dieser Datei ergänzt. Dann war die Fehlermeldung Relaying denied nicht mehr zu sehen!
  6. Mit YaST eine Sendmail-Konfiguration für ständige Netzwerkverbindung vornehmen lassen.
  7. Nach Erzeugung der /etc/sendmail.cf Datei wird durch YaST immer DNS für mail aktiviert.
  8. Deshalb zum Ausschalten von DNS die Konfigurationsdatei in Bereich Sendmail_nodns auf yes setzen.
  9. Testen sollte man die Konfiguration mit sendmail -bt und dann 3,0 user (Siehe im Buch von Holz oder bei O'Reilly)
  10. Wenn dieser Eintrag auf no steht wird die mail (weil nicht zustellbar in die mailqueue geschrieben.
  11. Den Inhalt der mailqueue kann man mit mailq ansehen - alternativ mit sendmail -bq
  12. Senden der queue mit sendmail -q -v
  13. Durch den Schalter -v gibt sendmail jede Menge an Informationen über den Verbindungsaufbau preis.
  14. Problem derzeit noch und ich weiss nicht warum:
    Mail an user@172.16.201.100 wird mit der Meldung "lokales Konfigurationsproblem" zurückgeschickt und nicht zugestellt.
  15. Die Konfigurationsdateien mailertable und virtusertable habe ich nicht benötigt
  16. Wenn mit dem mailer pine alles nach Zufriedenheit läuft kann man an die Konfiguration von netscape gehen.
    Dazu ist erst mal der pop-Server aus der Serie n nachzuinstallieren. Dann init 1 und init 2 oder 3
    Netscape wie gewohnt die Einstellungen vornehmen.

Literatur und Lesestellen dazu:
README Datei zu sendmail
SuSE Linux 7.0
Holz et.al. Linux für Internet und Intranet
Linux-Magazin 2001-01 Seite 148  (darin ein paar gute Grafiken und Beispiel-Konfigurationen)
Das dicke sendmail-Buch von O'Reilly hatte ich vor Wochen in der Hand (darin sind die Rulesets beschrieben)

Und falls man garnichts mehr mit sendmail zu tun haben möchte bleibt immer noch das Programm postfix
Die Deinstallation von sendmail und Nachinstallation von postfix ist im Heft 2000-10 von Linux-user beschrieben.

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